Beim „3. CVJM Stederdorf-Haijk“ die Natur erkundet

Beim „3. CVJM Stederdorf-Haijk“ die Natur erkundet

8. September 2012 Aus Von soera

Jung und Alt waren als Erlebnisteams unterwegs

Am Samstagnachmittag, 08.09.2012, hat der CVJM zu einer besonderen naturnahen Spielidee, eben zum „3. Stederdorf Haijk“, in die Stederdorfer Forst eingeladen. Frauke Pfeiffer war als CVJM-Vorsitzende sehr erfreut, rund 60 Teilnehmende begrüßen zu können, die sich dann in 10 altersgemischten „Erlebnisteam“ zu einen Erkundungsrundkurs auf den Weg machten. Ausgangspunkt war die mitten im Wald gelegene Forsthütte. Unter den Teilnehmenden waren auch acht Gäste aus dem westafrikanischen Burkina Faso, die derzeit auf Einladung der Gunzelin Realschule und des CVJM Stederdorf das Peiner Land besuchen.

An verschiedenen Punkten des „Erkundungslaufes“, eben eines „Haijks“, waren umwelt- und naturbezogene Wissensfragen und Spielaufgaben im generationsübergreifenden Teamwork zu lösen. Die Gruppe musste danach gemeinsam den Ausgangspunkt an der Forsthütte erreichen. Dort wurden die Gruppenergebnisse und Platzierungen ermittelt.

Für die nötige Fachlichkeit der Erkundungsaufgaben zur Lebensweise von Bussard, Fuchs, und Eichhörnchen sowie Baumarten und Wildkräutern, sorgte bei der Vorbereitung Ulrike Vollhardt vom NABU (Naturschutzbund Deutschland). Die einzelnen Stationen wurden von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des CVJM Stederdorf betreut.

Ob nun bei einem Natur-Memory das Erinnerungsvermögen gefragt war, es galt einen Stock nur mit den Fingern zu balancieren oder beim Zapfenweitwurf das Innere eines Eimers zu treffen war, Joy, Christian, Hedda und Hagen (12) hat es Spaß gemacht. Am Zielpunkt war schließlich noch eine phantasievolle Geschichte mit Hilfe von Naturmaterialien zu erzählen.

Die CVJM-Gitarrengruppe sorgte für den musikalischen Rahmen der Abschlussandacht, bei der es um die „tägliche Sorge“ aus dem Matthäus-Evangelium ging. „Nur was wir kennen und begreifen, können wir auch schützen und bewahren“, stellten Frauke Pfeiffer und Carola Schrader fest. Alle Beteiligten des „Haijk“ erhielten eine „Erinnerungsurkunde“.

Es wurde der Wunsch nach einer Wiederholung laut, denn die spielerische Wissenserkundung in Wald und Feld und bei frischer Luft gefiel Jung und Alt und ganz besonders den Gästen aus Burkina Faso, die auf diese Weise erstmals auch einen deutschen Wald erlebten. Die bange Frage der Afrikaner nach „Schlangen und wilden Tieren“ konnten die CVJM-Verantwortlichen zerstreuen.